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Würzig-winziges Würzburg-Wiki

Die Universitätsstadt Würzburg ist der Sitz der Regierung Unterfrankens und der Fachschaftsinitiative Geographie der Julius-Maximilians-Universität. Für alle Bufata-Teilnehmenden, die sich vorab ein bisschen informieren wollen, haben wir hier ein paar interessante Fakten zu Geschichte und Kultur unserer Stadt zusammengefasst!

Geschichte Würzburg

Unser schönes Würzburg (in der schmissigen latinisierten Form „Herbipolis“) wird 704 das erste Mal urkundlich erwähnt und ist seit 742 Bistum. Friedrich Barbarossa hat bei uns geheiratet, Walther von der Vogelweide ist bei uns gestorben (Grabmal im Lusamgärtchen, eher so mittel interessant) und Martin Luther und Napoleon waren wohl auch mal zu Besuch (allerdings vermutlich nicht gleichzeitig). Nachdem die 1402 das erste Mal gegründete Universität wegen der Ermordung des Rektors (yikes) nicht lange bestand, wurde sie 1582 wiedereröffnet.

Die Kernstadt wurde im zweiten Weltkrieg fast völlig im zweiten Weltkrieg zerstört und Würzburg wurde nach Kriegsende von den Amerikanern besetzt. Ein schockierendes Modell der zerstörten Kernstadt kann im Grafeneckart in der Näher der Alten Mainbrücke besichtigt werden (echt unkompliziert, das ist einfach ein kleiner Raum: Maske auf und rein, kurz anschauen und wieder raus).

Universitätsstadt

Trotz kurzer Unterbrechung existiert die Julius-Maximilians-Universität seit 1402 (was uns zur ältesten Universität Bayerns macht) und seit 1903 dürfen sich auch Frauen immatrikulieren. Heute gibt es bei uns an der Uni und der Uniklinik 28.244 Studierende (Stand WS 20/21), verteilt auf 250 Studiengänge in 55 Instituten an zehn Fakultäten. Insgesamt gibt es 243 Lehrstühle und 19 Kliniken.

Insgesamt haben 14 Nobelpreisträger in Würzburg geforscht und gelehrt, darunter z.B. Wilhelm Conrad Röntgen, Ferdinand Braun und Wilhelm Wien.

Die Universität Würzburg ist über die ganze Stadt verteilt. Es gibt zwei Campi am Hubland (Hubland Nord, Hubland Süd), den Campus Sanderring, den Campus Medizin und den Campus Röntgenring. Dann gibt es noch den sehr hübschen Wittelsbacherplatz und das Julius von Sachs Institut mit dem botanischen Garten. Sogar in der Residenz werden Räume von der Universität genutzt.

Kultur

Insgesamt hat Würzburg 72 Kirchen, vier davon orthodox, sowie eine Moschee und ein jüdisches Gemeinde- und Kulturzentrum (Shalom Europa).

Es gibt elf Theater in Würzburg. Das Mainfrankentheater, das größte Theater Unterfrankens, wird gerade renoviert. Dass es insgesamt 13 Museen gibt, ist eigentlich völlig egal, denn für uns zählt selbstverständlich nur das Mineralogische Museum in unserem Institutsgebäude.

Die mehr als 300 Jahre alte Residenz im Stadtzentrum mit ihrem Hofgarten ist seit 1981 UNESCO-Weltkulturerbe und steht somit unter besonderem Schutz. Besonders im Frühling, wenn die Bäume im Garten blühen, ist der Residenzgarten ein toller Ort für einen Spaziergang oder ein Bierchen im Biergarten. Random Fact: der Film „Die Drei Musketiere“ aus dem Jahr 2011 wurde teilweise auch in Würzburg gedreht (Residenz, Festung, alte Mainbrücke).

Die übercoole Festung Marienberg thront über Würzburg und man hat von dort einen tollen Blick. Es gibt mehrere Wege dort hoch, manche mehr, manche weniger anstrengend. Am schönsten ist aber wahrscheinlich der Weg durch das alte Landesgartenschaugelände.

Alle zwei Jahre gibt es in Bayern eine Landesgartenschau. In Würzburg gibt es das „alte Landesgartenschau-Gelände“ von 1990, das Festung Marienberg und Mainauen verbindet und das Gelände der Landesgartenschau von 2018 am Hubland Nord. Landesgartenschauen gibt es seit der Mitte des 19. Jahrhunderts und sie sind dazu gedacht, Grünzonen und somit Erholungsräume zu schaffen, das Stadtklima zu verbessern und den Besucher:innen anschaulich Gartenbau und Naturschutz näherzubringen. Landesgartenschauen werden staatlich von den Bayerischen Staatsministerien für Umwelt und Verbraucherschutz sowie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert. Eine unserer Bufata-Exkursionen wird euch zum alten Landesgartenschaugelände an der Festung führen.

Macht euch am besten einfach selbst ein Bild von unserer bildschönen Heimat im wunderbaren Franken! Wir freuen uns auf euch!

Quellen

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